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Was ist Demut überhaupt?

Es ist dir gesagt, Mensch, was gut ist und was der HERR von dir fordert, nämlich Gottes Wort halten und Liebe üben und demütig sein vor deinem Gott.

Micha 6,8

Demut heißt nicht: Zu klein oder minderwertig von sich zu denken oder sich absichtlich zurückhaltend zu verhalten, damit andere gut von einem denken. Demut bedeutet eigentlich ein Bewusstsein dafür zu haben, wer ich aus Gottes Perspektive bin. Also meine Stärken zu kennen und gleichzeitig zu wissen, dass Gott sie mir geschenkt hat und dass das nicht mein Verdienst war. Es bedeutet auch zu wissen, wie wertvoll ich in Gottes Augen bin und gleichzeitig das Bewusstsein zu haben, dass ich nicht wertvoll bin, weil ich so tolle Sachen kann, sondern weil Gott allein mir diesen Wert zugesprochen hat. Demut richtet immer den Blick auf Gott. Wenn ich anfange meinen Blick auf Menschen zu richten und mich mit ihnen vergleiche, fühle ich mich entweder richtig gut und denke: „Ich bin zum Glück viel besser als XY“. Oder ich fühle mich minderwertig und denke: „Oh Mann, so toll wie der, bin ich nicht.“ Sich mit anderen Menschen zu vergleichen schadet unseren Beziehungen immer. Wirkliche Demut fördert Beziehungen, weil sie mir hilft die Interessen der anderen zu sehen und sie zu achten.

Challenge

Mit wem vergleichst du dich gerne? Lade Jesus ein, dass er dir seine Gedanken über dich zeigt und bitte ihn darum, dass er dir hilft, dich nicht länger mit Menschen vergleichen zu müssen.

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