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Zeige mir deine Freunde - und ich sage dir, wer du bist!

Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen

Psalm 1,1

Das mag einerseits am „Gleich und Gleich gesellt sich gern“ liegen – um einen weiteren schlauen Spruch zu bemühen und andererseits daran, wie wir Menschen gestrickt sind: Der Mensch als „hypersoziales Wesen“ hat den Drang, seinem Umfeld zu gefallen und passt sich diesem daher an. Außer der negativen Beeinflussung, der man sich selbst aussetzt, gibt es aber noch einen wichtigen Grund, bestimmte „Gesellschaften“ zu meiden: Durch mein „Dabeisein“ oder „Dabeibleiben“ drücke ich ganz automatisch meine Zustimmung zu dem aus, was dort gesagt oder getan wird – auch dann, wenn ich mich nicht aktiv beteilige. Der „Gottlose“ und „Spötter“ fühlt sich durch mich bestätigt und sündigt fröhlich weiter. Aber wie so oft gilt auch hier: Keine Regel ohne Ausnahme! Jesus selbst musste sich den Vorwurf anhören: „Dieser nimmt die Sünder an und isst mit ihnen!“ (Lk. 15,2) Wenn Jesus aus dir herausstrahlt, dann kann es sein, dass er auch dich „als Licht an einem „dunklen Ort“ einsetzt…

Challenge

Steht eine Party an, der du besser fernbleibst? Kann man in deiner Gegenwart schlechte Witze erzählen? Warum konnte sich Jesus über diese „Regel“ hinwegsetzen? Welche Voraussetzung müsste erfüllt sein, dass du an einer „schlechten“ Gesellschaft schadlos bzw. zum Nutzen anderer, teilnehmen kannst? Übrigens: Der Psalmschreiber schlägt in Vers 2 ein „Alternativprogramm“ zum „Abhängen“ mit schlechten Freunde vor…

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