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Segne Gott - aber flott!

Der ist wie ein Baum, gepflanzt an den Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht. Und was er macht, das gerät wohl.

Psalm 1,3

Wenn ich mich immer brav an seine Gebote halte, dann sorgt Gott dafür, dass alles, was ich mir vornehme und tue, wunderbar klappt – oder? Naja, aus Erfahrung wissen wir, dass es so eindeutig nicht immer läuft. Und dieses Denken birgt auch eine große Gefahr: Ich sehe in Gott eine Art Handelspartner nach dem Motto: „Ich tue dir einen Gefallen und du schuldest mir dann dafür auch einen…“ Gott möchte aber keine Handelsbeziehung, sondern eine Liebesbeziehung mit uns und die „funktioniert“ bekanntlich ganz anders. Trotz aller Ausnahmen ist die hier aufgestellte Regel prinzipiell trotzdem gültig, und zwar aus einem einfachen Grund: Als unser Schöpfer kennt uns Gott wie kein anderer und genau auf dieser „Menschenkenntnis“ beruhen auch seine Gebote. Es ist wie mit einem Gerät und seiner Gebrauchsanweisung: Beachtet man diese, hat man gute Aussichten, jenes erfolgreich einzusetzen und lange Freude daran zu haben.

Challenge

Lies nochmal Vers 1 u. 2 dieses Psalms. Fällt dir eine Situation ein, wo Gott dich für deinen Gehorsam gegenüber diesen Anweisungen belohnt hat? Viele Bäume gedeihen doch auch weitab von „Wasserbächen“ ganz gut, oder? Überlege mal, unter welchen Umweltbedingungen sich der Vorteil eines Baumes am Wasser zeigt und was das für die Übertragung dieser „geistlichen Wahrheit“ bedeuten könnte.

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