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Bedingungslos angenommen

Darum nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob.

Römer 15,7

Im Kapitel 14 und 15 geht es darum, dass die Gläubigen der Gemeinde nicht über unterschiedliche Auffassungen (Speisevorschriften, Feiertage…) streiten, sondern Rücksicht aufeinander nehmen sollen. Manche waren vor ihrer Bekehrung nämlich Juden, manche Heiden. Wir kennen das vielleicht auch aus unseren Gemeinden: Darf ich in die Disco gehen und tanzen, darf ich Alkohol trinken, usw. Da können schon Gräben entstehen. Paulus sagt dazu nun diesen Satz, dass wir uns annehmen sollen, wie Christus es tat zum Lob Gottes. Es ist wichtig zu wissen, dass ich angenommen bin, denn nur so kann ich mich wohlfühlen, kann ich mich entfalten, reifen und im Glauben wachsen. Im Grunde ist es lebenswichtig, dass ich mich angenommen weiß. Jeder hat die Sehnsucht danach, dass man ihn mag, so wie man ist. Als heranwachsender Mensch merkst du, dass du einzigartig bist, damit aber auch anders als andere. Da kommen schon solche Gedanken, dass du gerne anders sein möchtest, dass du dir selber nicht gefällst, du an dir zweifelst, dich ablehnst. ABER: Jesus Christus hat dich schon vor deiner Geburt gemacht und damit angenommen, genau so wie du bist. Er sagt bedingungslos „Ja“ zu dir, nicht weil du gut bist, sondern weil ER gut ist. Und so sollen wir uns gegenseitig annehmen, auch wenn es Unterschiede gibt: In Liebe und Güte! Darüber freut sich Gott!

Challenge

Weißt du dich von Gott angenommen, mit allem, was zu dir gehört – deinem Temperament, deinem Charakter, deinen Wünschen, deiner Sehnsucht? Gibt es jemanden, den du nicht annehmen kannst? Bring dies vor Gott und frage ihn.

Du willst mehr wissen?

Oder einfach jemanden, der dir zuhört?

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