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Wenn Jahwe mein Hirte ist

Der HERR ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. Er weidet mich auf einer grünen Aue und führet mich zum frischen Wasser. Er erquicket meine Seele. Er führet mich auf rechter Straße um seines Namens willen.

Psalm 23,1-3

Wahrscheinlich hat kein anderer Psalm mehr Trost und Hoffnung geschenkt als der Psalm 23. Der Psalmist David kannte sich mit dem Hirtenberuf sehr gut aus und wusste von der Hingabe und Liebe, die ein guter Hirte zu seinen Schafen hat. Darum konnte David auch diese tiefe Aussage machen: „mir wird nichts mangeln“. “Aber David“, könnte manch einer einwenden, „in deinem Leben hast du doch so oft Mangel erlebt“? Und tatsächlich lesen wir in der Bibel welch unfassbare Leiden und Nöte David erleben musste. Er litt an Verfolgung, Hunger, Angst und vielem mehr. Doch David erachtete diese Dinge nicht als Mangel, weil sein größtes Glück die Gegenwart Gottes war. Er hatte zwar äußerlich Mangel erlebt, aber es war für ihn kein Verlust. Ein Mensch kann einen Eisenmangel diagnostiziert bekommen, jedoch keine Verlusterscheinungen daraus empfinden. David wusste: „Wenn Jahwe mein Hirte ist, dann mangelt es mir an nichts“. Auch Paulus hat in seinem Leben ähnliche Leiden wie David durchgemacht. Doch in 2. Kor. 4,8 schreibt er: „Wir sind von allen Seiten bedrängt, aber wir ängstigen uns nicht. Uns ist bange, aber wir verzagen nicht. Wir leiden Verfolgung, aber wir werden nicht verlassen. Wir werden unterdrückt, aber wir kommen nicht um“. Wir sehen hier immer den sichtbaren Mangel, doch Paulus besinnt sich darauf, dass es für uns Christen kein Verlust sein soll, weil wir eine lebendige Hoffnung haben und mit seiner Gegenwart und Hilfe rechnen dürfen.

Lernvideo

Eine Erklärung zum Video findest du hier: https://www.youtube.com/watch?v=VfyTkPl_tDQ

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